Recruiting Deutsche Jugendverbände

Helfen ist cool. Welcher Jugendliche wäre nicht gern Lebensretter? Aber deswegen gleich einer Organisation beitreten? Allen Jugendorganisationen großer Helferverbände fehlen verantwortungsbereite neue Mitglieder. Sieben große Verbände, von der Arbeiter-Samariter-Jugend bis zum Jugendrotkreuz, taten sich zusammen, um etwas dagegen zu tun.

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Video: Flash-Intro zur Aktionswebsite was-geht-ab.com
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Aufgabe

Eine Sozialmarketing-Kampagne von inform.werbeagentur sollte Aufmerksamkeit für das Thema Helfen wecken, attraktive Aktionsangebote der Vereine herausstellen und Jugendlichen zwischen 12 und 18 Lust aufs Mitwirken machen.

Konzept

Die Kreativen sprachen mit Schülern, besuchten Schulklassen, analysierten bestehendes Image und Selbstwahrnehmung der Jugendverbände. Klar wurde: Als Helfer glaubwürdig wirken auf Jugendliche vor allem andere Jugendliche.

Die Lösung lag in einem Gesamtkonzept mit multimedialer Ansprache und interaktiven Elementen. Ein neues, zentrales Netzwerk entstand, in dem sich die Verbände einmal ganz ohne bürokratischen Überbau vorstellen konnten, unter größtmöglicher Beteiligung der Zielgruppe.

Umsetzung

In vielen Gesprächen und Teststufen wurde der passende Slogan gefunden, gleichzeitig Name der Aktion und zentrale Webadresse: www.was-geht-ab.com 

Das Internetangebot wurde spielerisch animiert und spannend gestaltet. Es lieferte Infos und Anregungen so, wie es zu Jugendlichen passt. Schnell wurde es als Treffpunkt von bestehenden Mitgliedern aller Verbände akzeptiert, die sich im Forum orts- und verbandsübergreifend austauschen und so eine neue, interessantere Ausstrahlung auf andere Jugendliche gewinnen können.

Ein „Helden-Check“ als Online-Game zog Neugierige in seinen Bann, bis am Ende mit viel Witz verraten wurde, welcher Verband zu jedem einzelnen passen könnte. Andere Seiten stellten die einzelnen Verbände und ihre Stärken vor, luden zur Diskussion ein, berichteten von Aktionen, gaben Tipps fürs Leben vor dem Erwachsensein.

Flyer, Plakate, Web-Banner und eine dreiteilige Anzeigenserie wurden eingesetzt, um die Aktion bekannt zu machen. Die Agentur setzte erfolgreich auf identifikationsstiftende, natürliche Fotomotive und spielerisch-assoziative Schlagwörter, die das Helfen mit anderen aufregenden Freizeitaktivitäten in Zusammenhang stellen.

Freecards mit witzigen Botschaften kamen in Szene-Outlets und als E-Cards im Internet zum Einsatz, um die Aktion weiter ins Gespräch zu bringen. Auswahl und Buchung der passenden Locations erfolgte wie die Banner- und Anzeigenschaltung durch inform.media, die Media-Planning-Division in der Agentur.

Ein Mediapaket mit Logos, Motiven und aussagekräftigen PR-Informationen wurde an Verlage und an Kontakte der Verbände versandt.

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